Erstmals fünf Stipendien: Fördergesellschaft engagiert sich im ProTalent-Programm
v.l.n.r.: Prof. Dr. Thorsten Wiesel, Max Thüning, Jonas Meybohm, Jessica Haupt, Robin Padberg, Stefan Wess
Die Fördergesellschaft für Genossenschaftswesen (FfG) hat erstmals fünf Stipendien im Rahmen des ProTalent-Programms der Universität Münster gestiftet. Mit diesem Engagement setzt sie ein deutliches Zeichen für die Förderung leistungsstarker und engagierter Studierender und stärkt zugleich die Verbindung zwischen genossenschaftlicher Praxis und akademischer Nachwuchsförderung.
Die feierliche Übergabe der Stipendien fand im Rahmen der zentralen ProTalent-Stipendienfeier in der Aula des Schlosses statt. Die Veranstaltung würdigte die Geförderten und bot Raum für Begegnung zwischen Stipendiatinnen und Stipendiaten, Förderern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Universität.
Für die Fördergesellschaft nahmen IfG-Direktor und Vorstandsvorsitzender der FfG Thorsten Wiesel sowie IfG-Mitarbeiter Stefan Wess an der Feier teil und kamen mit den Geförderten persönlich ins Gespräch. Der Austausch unterstrich das Anliegen, junge Talente nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern auch inhaltlich und ideell zu begleiten.
Mit der erstmaligen Stiftung von fünf Stipendien erweitert die Fördergesellschaft ihr Engagement in der Nachwuchsförderung. Ziel ist es, Studierende zu stärken, die Verantwortung übernehmen und Perspektiven für Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln – im Sinne genossenschaftlicher Werte.
zum Thema:
Universität Münster bedankt sich bei 113 ProTalent-Förderern
Stipendienfeier mit 300 Gästen / Festvortrag über den Weg zur synthetischen ZelleRund 300 gut gelaunte Gäste, reichlich Musik mit einer außergewöhnlichen Zugabe und ein interessanter Festvortrag: Die diesjährige Stipendienfeier bot den Förderern und Stipendiaten des ProTalent-Stipendienprogramms ein abwechslungsreiches Programm. Die Lebensläufe der Stipendiaten zeigten nicht nur exzellente akademische Leistungen, sondern auch ein bemerkenswertes Maß an sozialem, gesellschaftlichem und universitärem Engagement, betonte Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels. „Die Vielfalt Ihrer Interessen, Erfahrungen und Hintergründe ist eine große Stärke – für unsere Universität und für unsere Gesellschaft insgesamt.“ Gleichzeitig dankte er den 113 Förderern. „Mit Ihrem Engagement erkennen Sie nicht nur die Leistungen und Potenziale der Geförderten an, sondern schenken ihnen Vertrauen, Ermutigung und Motivation für ihren weiteren Weg.“
Im Festvortrag ging es um nichts weniger als um den Ursprung des Lebens – um die Zelle als die kleinste lebende Einheit aller Organismen. Eine Zelle ist ein hochkomplexes Gebilde. Wer sie künstlich von Grund auf nachbauen will, muss die wichtigsten Komponenten zu einem funktionierenden Organismus zusammenfügen und tatsächlich zum Leben erwecken – das ist die große Vision der Zellingenieure, die dafür den sogenannten „Bottom-up-Ansatz“ verfolgen. Kein einfaches Thema – aber der Biochemikerin Prof. Dr. Seraphine V. Wegner gelang es in ihrem Festvortrag, den faszinierenden Weg zur synthetischen Zelle anschaulich darzustellen.
Ein weiteres Highlight war die musikalische Begleitung des Abends, die in diesem Jahr ausschließlich ProTalent-Stipendiaten übernahmen. 14 Geförderte begeisterten in verschiedenen Klassik- und Pop-Konstellationen mit Stücken von der Romantik bis heute. Die abschließende Zugabe kam vielen Gästen wie ein Kunststück vor: Gleich vier Musiker nahmen am Klavier Platz und spielten achthändig Albert Lavignacs „Galop-marche à huit mains“. Beim anschließenden Empfang im Schloss-Foyer kamen die Förderer untereinander und mit den Stipendiaten ins Gespräch.
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